G2.1: Algorithmen und Datenstrukturen (Informatik II)
Bedeutung
Die universitären Informatikstudiengänge sind grundlagen‑ und methodenorientierte Studiengänge, so dass eine intensive Beschäftigung mit den Grundlagen der Informatik, insbesondere den theoretischen Grundlagen, ein fester Bestandteil des Studiums ist.
Lernziele
Programmierung ist ein – wenn nicht der – zentrale Bestandteil der Informatik. Insofern muss ein an einer “grundlagen‑ und methodenorientierten Ausbildung” ausgerichteter Informatikstudiengang großen Wert darauf legen, die wichtigen Aspekte der Programmierung zu beleuchten. Einer dieser Aspekte umfasst den effizienten Umgang mit großen Daten. Grundlegende Kenntnisse darüber und in diesem Zusammenhang verwendete Methoden werden im Modul “Algorithmen und Datenstrukturen” vermittelt.
Stoff
Behandelt werden Laufzeitanalyse, pessimale und amortisierte Laufzeiten, Pseudocode, abstrakter Datentyp, Sortieralgorithmen, Listen, Prioritätsschlangen, Suchbäume, Hashtabellen und Graphalgorithmen.
Voraussetzungen
Modul G1.1
Unterrichtssprache
Deutsch
Zuordnung zu den Curricula
Modul G2.1 des Bachelor‑ und des Diplomstudiengangs Informatik
Lehrform
4-stündige Vorlesung, 2-stündige Übung
ECTS-Punkte
8
Studien‑ und Pruefungsleistungen
Teilnahme an den Übungen und schriftliche Abschlussprüfung
Medienformen
Tafelanschrieb in der Vorlesung, Diskussion in der Kleingruppe in der Übung
Literatur
- Thomas H. Cormen, Charles E. Leiserson, und Ronald L. Rivest, Clifford Stein: Introduction to Algorithms, Boston: MIT Press, 2001.
- Mark Allen Weiss: Data Structures and Algorithm Analysis in Java, 2nd ed., Addison-Wesley, 2007.
- Robert Sedgewick: Algorithms in Java, Parts 1–4, 3rd ed., Addison-Wesley, 2002.
- Thomas H. Cormen, Charles E. Leiserson, Ronald L. Rivest and Clifford Stein: Introduction to Algorithms, 2nd ed., MIT Press, 2001.
- Donald E. Knuth: The Art of Computer Programming.
- Vol. 1: Fundamental Algorithms, 3rd ed., Addison-Wesley 1997.
- Vol. 3: Sorting and Searching, 2nd ed., Addison-Wesley 1998.